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Aktuelles


06.09.2018 / Erster landesweiter Warntag in NRW

Am Donnerstag, 6. September, um 10 Uhr wurde es laut im Land: Auf Initiative des Innenministeriums NRW fand erstmalig ein so genannter Warntag statt. Alle Kommunen in NRW und somit auch der Kreis Paderborn erprobten ihre Konzepte, um die Bürgerinnen und Bürger bei größeren Schadensereignissen oder Gefahrenlagen warnen und informieren zu können.


Kreis Paderborn: Dazu zählen auch Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Ab 10 Uhr wurden die Sirenentöne ausprobiert. Sirenen sind ein Alarm für die Ohren, der Leben retten kann: Sie sind laut und funktionieren zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ob Großbrände, Unwetter, giftige Rauchwolken oder sonstige Gefahrenlagen: Je schneller und effektiver die Menschen gewarnt werden, desto eher können sie sich und ihre Familien in Sicherheit bringen.

Neu ist die Idee nicht, über Sirenen zu warnen. Während der Zeit des „Kalten Krieges“ unterhielt die Bundesrepublik ein flächendeckendes Netz von Luftschutzsirenen, die bei drohender Gefahr die Menschen alarmierten. Die Mehrzahl der Zivilschutzsysteme wurde jedoch nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ außer Betrieb genommen oder nicht mehr gewartet.

Im Kreis Paderborn ist das Warnsystem ab dem Jahr 1992 größtenteils von den Städten und Gemeinden übernommen worden. Bis heute werden die Sirenen dort weiterhin lokal für Zwecke des Brandschutzes, beispielsweise zur Alarmierung der Feuerwehren, eingesetzt. Rund 130 Sirenen sind einsatzbereit. 2015 startete ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt im Kreis Paderborn mit dem Ziel, die Sirenen digital von der Leitstelle des Kreises Paderborn aus ansteuern zu können. Die Sirene auf dem Dach der Rettungswache in Altenbeken-Buke bildete den Beginn. Mittlerweile sind die Sirenen von sieben Kommunen im Kreis Paderborn (mit Ausnahme der Städte Lichtenau, Salzkotten und Paderborn) umgerüstet.

Der Kreis Paderborn nutzte auch die Warn-Apps KATWARN und NINA am 6. September, um die Bevölkerung zu informieren und Verhaltenshinweise auf den Weg zu geben. Die Apps können in allen Stores kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Infos finden Sie HIER und im folgenden PDF.
Erster landesweiter Warntag am 06.09.2018
Flyer-Warnung-und-Information-der-Bevoelkerung-im-Kreis-Paderborn-.pdf (3.28MB)
Erster landesweiter Warntag am 06.09.2018
Flyer-Warnung-und-Information-der-Bevoelkerung-im-Kreis-Paderborn-.pdf (3.28MB)

 



05.06.2018 / ELW-Einweihung - Im Ernstfall alles im Griff

Von Haren an der Ems nach Haaren in Bad Wünnenberg: Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr freut sich über seinen
neuen Einsatzleitwagen (ELW)

Bürgermeister Christoph Rüther hat jetzt während einer Feierstunde die Schlüssel für das 92.800 Euro teure Fahrzeug an Löschzugführer Jörg Stratmann und Stadt-Feuerwehrleiter Martin Liebing überreicht. Vorangegangen war der Anschaffung eine lange Vorbereitungsphase.

So bildete die Wehrführung eine »Beschaffungsgruppe ELW«, um Erfahrungswerte zu sammeln, ähnliche Fahrzeuge umliegender Wehren anzusehen und zu überlegen, was eigentlich gebraucht wird. Der ELW dient dazu, bei größeren Einsätzen einen reibungslosen und koordinierten Ablauf zu gewährleisten. Er wird künftig nicht nur in Haaren selbst, sondern im gesamten Bad Wünnenberger Stadtgebiet genutzt.

Einsatzswagen verfügt über internetfähigen Computer
Favorisiert wurde schließlich ein Modell aus der Nachbarstadt Marsberg, das es auch für Haaren sein sollte. Der Auftrag für eine entsprechende Ausstattung
des Fahrzeugs ging an das Unternehmen BOS Mobile aus Haren an der Ems, von wo es jetzt nach Haaren überführt wurde.

Der neue Einsatzleitwagen ist unter anderem ausgerüstet mit einem internetfähigen Computer mit zwei Bildschirmen und Multifunktionsdrucker, mehreren digitalen und analogen Funkgeräten und einer optischen und aktustischen Warnanlage, einer Lautsprecheranlage, die es auch möglich macht, die Bevölkerung bei Gefahr zu warnen. Gesteuert werden kann der Wagen mit seiner geballten Technik und sechs Sitzplätzen noch mit einem Führerschein der Klasse B. Das zulässige Gewicht von 3,5 Tonnen wurde voll ausgenutzt.

Löschzug Haaren besonders häufig gefragt
Der Löschzug Haaren ist auch für Abschnitte der beiden Autobahnen 33 und 44 zuständig und daher besonders häufig gefragt. Bürgermeister Christoph Rüther betonte, dass angesichts dieser hohen Einsatz-Taktzahlen jeder Schritt der Vorbereitung genau habe überlegt werden müssen, um ein Fahrzeug zu kaufen, dass genau zu den Bedürfnissen vor Ort passt. Rüther dankte dem Löschzug Haaren, dem Leiter der Feuerwehr auf Stadtebene, Martin Liebing, seinen Stellvertretern Stefan Kaup und Markus Siekaup sowie dem Rat und der Verwaltung. Denn schon im Vorfeld der Anschaffung sei von der Arbeitsgruppe Zusammenhalt aktiv gelebt worden.

Den kirchlichen Segen erteilten dem neuen Fahrzeug ebenso wie den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr im Anschluss der evangelische Pfarrer Claus-Jürgen Reihs und der katholische Pastor Raphael Schliebs.

               Schlüsselübergabe für den neuen Haarener Einsatzleitwagen: (von links) Pastor Raphael Schliebs, Stefan Kaup, Thomas Kappius,   
                                   Stadt-Feuerwehrleiter Martin Liebing, Pastor Claus-Jürgen Reihs, Löschzugführer Jörg Stratmann, Christopher Klute,
                         Bürgermeister Christoph Rüther, CDU-Kreistagsabgeordneter Dr. Ludger Kappius und Marcus Siekaup.   Foto: Brigitta Wieskotten                  

Bericht: Westfalen-Blatt


21.12.2017 / Marcus Siekaup zum 2. stellvertretenden Leiter der Feuerwehr bestimmt

Das Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wünnenberg wird zum 1. Januar erweitert. Der Stadtrat hat Marcus Siekaup einstimmig zum zweiten stellvertretenden Leiter der Feuerwehr bestimmt.

Bad Wünnenberg: Somit kann Leiter Martin Liebing künftig auf zwei Stellvertreter zurückgreifen: Marcus Siekaup und Stefan Kaup. Die Einführung der Position des zweiten stellvertretenden Leiters der Feuerwehr war notwendig geworden, da die Komplexität und Anzahl der Aufgaben, die die Wehrleitung übernimmt, stetig wächst, teilte die Stadtverwaltung mit.

Marcus Siekaup (43) ist Brandoberinspektor und kommt aus Haaren. In Haaren war er unter anderem Löschzugführer. Bürgermeister Christoph Rüther vereidigte Marcus Siekaup und überreichte ihm, wie Feuerwehrleiter Martin Liebing, der vom Rat für weitere sechs Jahre bestellt wurde, die Ernennungsurkunden.

Von links: Bürgermeister Christoph Rüther, zweiter stellvertretender Leiter der Feuerwehr Marcus Siekaup,
Leiter der Feuerwehr Martin Liebing, stellvertretender Leiter Stefan Kaup, Ordnungsamtsleiter Karl-Heinz Fleckner

Bericht: Westfalen-Blatt



10.06.2017 / Erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis in Bad Lippspringe
Über 40 Gruppen der Feuerwehren aus dem Kreis Paderborn nahmen am diesjährigen Leistungsnachweis in Bad Lippspringe teil. Darunter auch zwei Gruppen vom Löschzug Haaren. Aufgabe in diesem Jahr war es, eine verunfallte Person aus einem Brunnenschacht zu befreien. Dazu wurde aus zwei Steckleiterteilen eine Bockleiter gebaut, befestigt und darauf ein Standrohr arretiert, über welches ein Retter zum Verunfallten herabgelassen werden konnte. Außerdem mussten neben Erste-Hilfe-Maßnahmen auch Knoten und Stiche gezeigt und feuerwehrtechnische Fragen beantwortet werden. Am Ende des Tages konnten die angetretenen Haarener Gruppen ihre Urkunden zur erfolgreichen Teilnahme in Empfang nehmen.
Geehrt wurden folgende Kameraden aus dem Löschzug Haaren:
Bronze (1. Teilnahme): Cedric Klute, Gerrit Klute & Fabian Kaup

Gold-Rot (15. Teilnahme): Thomas Wulf

Gold-Grün (20. Teilnahme): Albert Prior & Jörg Stratmann

 

 

27.05.2017 / Doppelter Geburtstag beim Löschzug Haaren und der Jugendfeuerwehr

Bad Wünnenberg-Haaren. Ein Feuerwehrauto zum Jubiläum: Ein solches Geburtstagsgeschenk hat man als Feuerwehrchef besonders gerne: Bad Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther überraschte die Mitglieder der Feuerwehr Haaren bei deren Jubiläumsfeier anlässlich des 90-jährige Bestehens der Wehr und des 40-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr, mit einem Feuerwehrauto als Geschenk. Zwar brachte der Bürgermeister zunächst nur ein Modellauto mit, aber, so Rüther, in neun Monaten wird daraus ein richtig großes Feuerwehrauto. mehr lesen


Quelle: Neue Westfälische